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Instrumente & Download



Qualitätsbericht: Rehabilitation 2004

Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen haben zum 01. Juni 2005 erstmalig einen "Qualitätsbericht Rehabilitation" herausgegeben, der hier zum Download zur Verfügung steht. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Qualität der im Jahre 2004 in das Verfahren involvierten bundesdeutschen Rehabilitationseinrichtungen in den einzelnen Qualitätsdimensionen dargestellt. Der Bericht belegt, dass sich das QS-Reha®-Verfahren in der Praxis bewährt. Es ist ein umfassendes und effizientes Verfahren, mit dem es nun möglich ist, die Qualität einer jeden Einrichtung sehr differenziert zu messen und darzustellen.

Dateigröße 800kb - doppelseitig

Dateigröße 2000kb - doppelseitig

Dateigröße 2300kb - Originalformat - einseitig


Nutzung des QS-Reha® Logos:

Eine Verwendung des QS-Reha®-Logos durch teilnehmende Einrichtung ist möglich, wenn Sie die hier herunterladbare Nutzungsbedingung ausdrucken, unterschreiben und an den in der Nutzungsbedingung genannten Ansprechpartner der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene (Frau Drolshagen) senden.


Instrumente:

Instrumente Strukturqualität Strukturqualität Prozessqualität Prozessqualität Ergebnisqualität Ergebnisqualität Ergebnisqualität Patienten-Zufriedenheit Patienten-Zufriedenheit Mitarbeiter-Zufriedenheit Mitarbeiter-Zufriedenheit Visitationen Visitationen


Strukturqualität

Bewertungskriterien der Strukturqualität von stationären Rehabilitationseinrichtungen

Im Jahr 2002 wurden trägerübergreifend (Renten- und Gesetzliche Krankenversicherung) die Strukturqualitätsanforderungen an Rehabilitationseinrichtungen definiert. Indikationsspezifisch wurden für die wichtigsten somatischen Fachgebiete der medizinischen Rehabilitation unter Berücksichtung vorliegender Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin und der klinischen Praxis sog. "Basiskriterien" (Mindestanforderungen an eine qualifizierte Rehabilitationsklinik) und "Zuweisungskriterien" (für die Zuweisung relevante Kriterien wie z.B. Möglichkeit der Aufnahme sehbehinderter Patienten) festgelegt. Damit liegt erstmals ein träger-übergreifend entwickelter Kriterienkatalog vor, der den "Soll-Zustand" der Strukturqualität definiert und somit eine detaillierte Qualitätsmessung auf der Strukturebene ermöglicht.

Alle somatischen Indikationen:
Download Bewertungskriterien der Strukturqualität von stationären Rehabilitationseinrichtungen

Download Strukturerhebungsbogen Muskuloskeletale Erkrankungen

Für den Bereich Psychosomatik/psychische Erkrankungen/Abhängigkeitserkrankungen wird ein separater Kriterienkatalog eingesetzt:

Download Bewertungskriterien der Strukturqualität (Psychosomatik/psychische Erkrankungen/Abhängigkeitserkrankungen)

Download Strukturerhebungsbogen Abhängigkeitserkrankungen

Download Strukturehebungsbogen Psychosomatik/psychische Erkrankungen

Download Ratingbogen Abhängigkeitserkrankungen

Download Ratingbogen Psychosomatik/psychische Erkrankungen

Download der Strukturkriterien für Kinder-Jugend-Rehabilitation


Prozessqualität

Peer Review - Verfahren (Checkliste und Manual)

Im Peer Review wird auf der Basis anonymisierter Patientenunterlagen von zuvor geschulten erfahrenen Rehabilitationsmedizinern ("Peers") die Prozessqualität der Rehabilitationsklinik bewertet. Die Bewertung erfolgt anhand einer von Experten entwickelten Checkliste, zu der ein die Bewertungsmaßstäbe präzisierendes Manual existiert. Als Bewertungsgrundlage werden entweder die Inhalte eines im Rahmen des Projekts entwickelten Software-Prozess-Dokumentationssystems (ProDok) oder der Entlassungsbericht nach den Vorgaben der Rentenversicherung herangezogen. Begutachtet werden 20 aus einem Dreimonatszeitraum zufällig ausgewählte Behandlungsfälle.

Im Jahr 2002 wurde das Peer Review - Verfahren überarbeitet. Die Peer Review - Checkliste wurde aktuellen Entwicklungen angepasst, terminologisch stärker auf die ICIDH bzw. ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) bezogen und dabei gleichzeitig so umgestaltet, dass sie in einheitlicher Form für beide Rehabilitationsträger (Rentenversicherungen und Gesetzliche Krankenversicherung) Gültigkeit besitzt.


Alle somatischen Indikationen:
Download der Peer-Review Checkliste mit Manual

Psychosomatik/psychische Erkrankungen/Abhängigkeitserkrankungen:
Download der Peer-Review Checkliste mit Manual


Ergebnisqualität:

IRES-Fragebogen:
Zur Messung der Ergebnisqualität wird patientenseitig der IRES-Fragebogen ("Indikatoren des Reha-Status") eingesetzt. Der IRES-Fragebogen erfasst den somatischen, funktionalen und psychosozialen Status des Patienten. Er wird zu drei Messzeitpunkten eingesetzt (Aufnahme, Entlassung und 6-Monatskatamnese). Die Datenerhebung erfolgt an 200 konsekutiv aufgenommenen Patienten.

MSK & Kardiologie: Download IRES-Fragebogen Vers. 3.1

Neurologie: Download IRES-Fragebogen 24
Neurologie: Download IRES zur Angehörigenbefragung

Dermatologie: Download IRES-Fragebogen Vers. 3.1 und FLQA-d
Pneumologie: Download IRES-Fragebogen Vers. 3.1 und SGRQ

Onkologie & Gastroenterologie/ Stoffwechselerkrankungen/ Nephrologie (alle Patienten ausgenommen Diabetes Patienten): Download IRES 3.1 Aufnahme
Gastroenterologie/ Stoffwechselerkrankungen/ Nephrologie nur Diabetes-Patienten: Download IRES 3.1 Aufnahme (Diabetes)


Arztbogen:
Arztseitig wird ein Arztbogen zur Erfassung der Aufnahme-, Ziel- und Entlassungswerte individuell ausgewählter medizinischer Parameter eingesetzt. Der Arztbogen wird vom behandelnden Arzt bei Aufnahme und Entlassung bearbeitet. Die Datenerhebung erfolgt an 200 konsekutiv aufgenommenen Patienten.

MSK: Download MSK-Arztbogen
Kardiologie: Download Kardiologie-Arztbogen
MSK & Kardiologie: Download Instruktion zum Arztbogen

Neurologie: Download Arztbogen
Neurologie: Download Instruktion zum Arztbogen

Dermatologie und Pneumologie: Download Arztbogen
Dermatologie und Pneumologie: Download Instruktion zum Arztbogen

Onkologie & Gastroenterologie/ Stoffwechselerkrankungen/ Nephrologie: Download Arztbogen
Onkologie & Gastroenterologie/ Stoffwechselerkrankungen/ Nephrologie: Download Instruktion zum Arztbogen

Nähere Informationen zu den Instrumenten, die im Bereich Psychosomatik/ psychische Erkrankungen/ Abhängigkeitserkrankungen eingesetzt werden, sind über das wissenschaftliche Institut erhältlich

Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit:

Für die Erhebung der Patientenzufriedenheit wird für die somatischen Indikationen ein modifizierter Fragebogen des Instituts für Sozialmedizin in Lübeck eingesetzt. Es werden 200 konsekutiv aufgenommene Patienten befragt.

MSK & Kardiologie: Download Patientenzufriedenheitsfragebogen

Neurologie: Download Patientenzufriedenheitsfragebogen

Dermatologie und Pneumologie: Download Patientenzufriedenheitsfragebogen

Onkologie & Gastroenterologie/Stoffwechselerkrankungen/Nephrologie: Patientenzufriedenheitsfragebogen

Psychosomatik/psychische Erkrankungen/Abhängigkeitserkrankungen: Download Patientenzufriedenheitsfragebogen

Die Mitarbeiterzufriedenheit in den Rehabilitationskliniken wird für die somatischen Indikationsgebiete mit dem von der Abt. Qualitätsmanagement und Sozialmedizin am Universitätsklinikum Freiburg (AQMS) entwickelten Fragebogen "MiZu-Reha" erfasst. Es werden alle zumindest halbtags angestellten Mitarbeiter/innen befragt. Der Fragebogen ist mit 8 Seiten Umfang praktikabel und ökonomisch einsetzbar.

Download Mitarbeiterzufriedenheitsfragebogen MiZu-Reha

Für die Mitarbeiterbefragungen in den Bereichen Psychosomatik/psychische Erkrankungen/Abhängigkeitserkrankungen wird der MAZ-Reha eingesetzt:

Download MAZ-Reha

Die Erhebung und Auswertung der Mitarbeiterzufriedenheit ist optional.


Visitationen

Die Visitationen werden in ca. 20% der am QS-Reha®-Verfahren beteiligten Einrichtungen durchgeführt. Die Auswahl der Einrichtungen erfolgt in der Regel nach dem Zufallsprinzip durch das wissenschaftliche Institut. Die Visitationen dienen zum einen dazu, die Angaben (Selbstauskunft) der Einrichtungen im Rahmen der Strukturqualität zu überprüfen und zum anderen dazu eine weitergehende Quantifizierung einzelner struktureller Anforderungen vorzunehmen. Die Visitationen stellen ein wichtiges Element des QS-Reha®-Verfahrens dar, erlauben sie es doch, einen umfassenden und realitätsnahen Eindruck der Einrichtung zu erlangen.

Die Grundlage der Visitation bildet eine "Visitations-Checkliste", die auf den Bewertungskriterien der Strukturqualität basiert und diese um einige prozessbezogene Aspekte ergänzt. Durchgeführt werden die Visitationen unter Beteiligung von zwei Visitoren: einem erfahrenen Rehabilitationsmediziner der jeweiligen Indikation und einem Experten für das Qualitätsmanagement in Rehabilitationseinrichtungen.




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