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Verfahrensinhalte

Qualitätsprofil

Das QS-Reha®-Verfahren basiert auf dem Konzept des "Qualitätsprofils", welches von der AQMS und dem Hochrhein-Institut für Rehabilitationsforschung in Bad Säckingen (HRI) entwickelt wurde. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Elemente des Qualitätsprofils. Die Ausgestaltung im Einzelnen (indikationsspezifische Besonderheiten, Modifikation und ggf. Ergänzung der Instrumente) bleibt den hierfür eingerichteten Expertengruppen überlassen, die dieses allgemeine Schema der Qualitätsprüfung indikationsspezifisch adaptieren. Instrumente, die bereits entwickelt wurden, stehen als PDF-Datei zum Download zur Verfügung (Downloads).

Qualitäts- dimension Instrument Datengewinnung Erhebungszeitraum
Struktur- qualität Erhebungsbogen mit hinterlegten Qualitäts- und Zuweisungssteuerungskriterien die Klinikleitung bearbeitet den Erhebungsbogen einmalig zu Beginn der Erhebungen
Prozess- qualität Peer Review - Verfahren (Checkliste und Manual) Peers (ärztliche Gutachter) bewerten 20 anonymisierte Entlassungsberichte mit individuellen Therapieplänen (oder den Inhalt des Prozessdokumentationssystems ProDok mit individuellen Therapieplänen) innerhalb eines 3-Monatszeitraums werden die zu beurteilenden Behandlungsfälle zufällig gezogen
Ergebnisqualität Arztbogen die behandelnden Ärzte/Ärztinnen bearbeiten einen Arztbogen für eine Stichprobe von ca. 200 Patient(inn)en, die ab dem festgelegten Erhebungsbeginn konsekutiv in die Studie aufgenommen werden ca. 6-monatige Erhebungsphase (2) (Bearbeitung des Bogens bei Aufnahme und Entlassung des Patienten)
  IRES-Fragebogen und ggf. indikationsspezifische Fragebögen ca. 200 Patient(inn)en, die ab dem festgelegten Erhebungsbeginn konsekutiv in die Studie aufgenommen werden, bearbeiten den Fragebogen (1) ca. 12-monatige Erhebungsphase (2) (Vorlage bei Aufnahme, bei Entlassung und 6 Monate nach Entlassung)
Patienten- Zufriedenheit Fragebogen zur Patientenzufriedenheit wie Ergebnisqualität (IRES-Fragebogen) ca. 6-monatige Erhebungsphase (2) (Vorlage bei Entlassung)
in 20% der Kliniken finden ferner eintägige Visitationen statt.
(1) Für den Bereich der Neurologie ergibt sich als Besonderheit, dass lediglich eine Kurzversion des IRES-Fragebogens eingesetzt wird und dass Angehörige befragt werden, wenn Patienten nicht in der Lage sind, Fragebögen selbständig zu bearbeiten.

(2) In kleineren Einrichtungen kann die Erhebungsphase zur Erlangung einer hinreichend großen Fallzahl verlängert werden.


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